Fenster gerissen Hier wird ein
ICE geklebt

Bahn-Mitarbeiter kleben im Bahnhof Folien auf während der Fahrt gerissene ICE-Scheiben
Bahn-Mitarbeiter kleben im Bahnhof Folien auf während der Fahrt gerissene ICE-ScheibenFoto: Privat

Haben die ´ne Scheibe oder muss das so?

Das fragten sich BILD-Leser-Reporter Erkan Yildiz (27), seine Frau Münever (28) und eine Freundin im ICE von Paris nach Stuttgart. Denn im Hauptbahnhof Straßburg, kurz vor der deutschen Grenze, kam es gegen 13 Uhr zu einem längeren, unplanmäßigen Stopp.

Saßen mit mulmigem Gefühl im „reparierten“ ICE: Erkan Yildiz (27), seine Frau Münever (28) und eine Freundin
Saßen mit mulmigem Gefühl im „reparierten“ ICE: Erkan Yildiz (27), seine Frau Münever (28) und eine Freundin Foto: Privat

Erkan Yildiz: „Einige Scheiben des Zuges bekamen während der Fahrt Risse. Diese wurden vom Bahnpersonal mit Folien zugeklebt. Dann ging es mit einer Stunde Verspätung weiter. Aber wir hatten ein mulmiges Gefühl, ob die Folien das Glas bei dem hohen ICE-Tempo zusammenhält.“

Kein Durchblick mehr: So sieht die beklebte Scheibe aus dem Zuginneren aus
Kein Durchblick mehr: So sieht die beklebte Scheibe aus dem Zuginneren ausFoto: Privat

Sie haben es, das Stuttgarter Trio kam wohlbehalten am Ziel an. Und das Zugpersonal hat alles richtig gemacht!

Ein Bahn-Sprecher zu BILD: „Es handelt sich hier um einen ähnlichen Fall von Steinschlag wie bei einem Auto. Wir sprechen von einem Schotterflug, der vor allem im Winter bei Schnee und Eis vorkommt. Im am ICE festgefrorenen Eis, das während der Fahrt schmilzt, sind meist kleine Steine. Die schlagen dann gegen die Scheiben.“

Und der Sprecher weiter: „Die französischen Strecken sind für die Problematik leider bekannt. Dies liegt einfach an der Beschaffenheit und der Umgebung der Gleise. Die Scheiben eines ICE sind jedoch mit hochfestem Sicherheitsglas ausgestattet, daher kam es nur zum oberflächlichen Riss. Es ist ein normaler Vorgang, die Fenster trotzdem zur Sicherheit im nächsten Bahnhof mit einer Folie zu bekleben. Beim nächstmöglichen Zeitpunkt werden sie dann ausgetauscht."

Dieser Opel gibt sich die Kante

Der Opel hängt hochkant an der Böschungsmauer
Neujahr, 16 Uhr: Der Opel hängt hochkant an der BöschungsmauerFoto: Privat

Voll der Fehlstart ins neue Jahr!

Für den Fahrer dieses silbernen Opel Corsa begann 2017 echt schrottig: Sein Wagen war vom Grundstücks-Stellplatz in Merzig-Schwemlingen (Saarland) führerlos den Hang runtergerollt und am Ende hochkant an der Böschungsmauer hängengeblieben.

BILD-Leser-Reporterin Swetlana Buchkremer (27) dokumentierte das Dilemma am Neujahrstag gegen 16 Uhr.

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Die Floristin: „Da hat jemand wohl vergessen, die Handbremse zu ziehen. Es sah nicht so aus, als ob der Besitzer das zu dem Zeitpunkt schon gemerkt hatte.“

Hier kommt Holz vor die Tram-Hütte

Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft Görlitz verrammeln das Fahrgastinfo-Display mit HolzplattenFoto: Privat

Jedes Jahr Millionen-Schäden an Automaten oder Anzeigetafeln, die durch Böller zerfetzt werden. Erste Städte schützen sich.

Wie zum Beispiel Görlitz in Sachsen. Hier beobachtete BILD-Leser-Reporter Harry Beer (51), wie die Verkehrsgesellschaft die großen Fahrgastinfo-Displays an den Haltestellen verrammelt. Mit Holz vor den Tram-Hütten!

Der Rettungssanitäter: „Letzten Jahreswechsel wurden Bildschirme beschädigt und dieses Mal lernen sie daraus. Im Übrigen verstehe ich überhaupt nicht, warum Leute Spaß daran haben, Dinge zu zerstören. An Silvester sollte man doch einfach nur friedlich zusammen feiern!“

Das ist doch mal Schrottwichteln!

Mann mit Schrottauto
Taugt nur noch für die Schrottpresse, kann aber nicht aus eigener Kraft dorthin fahren: Marcel Kuckuk (38) mit seinem WichtelgeschenkFoto: Privat

Marcel Kuckuk (38) aus Porta Westfalica in NRW bekam von seiner Schwester Bianca (41) und deren Freundin Ina (47) ein 21 Jahre altes Auto-Wrack geschenkt. „Ich war baff. Und ein bisschen sauer. Und ich habe keine Ahnung, was ich mit dem Ding jetzt anfangen soll.“

Der Fiat Cinquecento hat weder Motor noch TÜV noch Zulassung.

Wieder Hai-Alarm auf Mallorca

Hai
Mit einer Schlinge um den Schwanz ziehen Helfer den Raubfisch an Land. Er wiegt fast eine TonneFoto: Privat

Turbulentes „Hainachten" auf Mallorca. Ein fast vier Meter langer Sechskiemerhai ist am ersten Feiertag in Palma angespült worden.

Eine BILD-Leser-Reporterin war dabei, als das Tier an Land gehievt wurde. Mitarbeiter des Aquariums Palma brachten den Raubfisch in ein Forschungsinstitut, wo die Todesursache ermittelt werden soll.

Sechskiemerhaie sind für Menschen ungefährlich. Sie leben in bis zu 2500 Metern Tiefe, ernähren sich überwiegend von kleinen Fischen und Aas.

Bote legt Paket „bei die Hure“ ab

Paketzettel
Da kann man schon mal staunend mit den Augen rollen: Puppa Fromm (43) mit ihrem Paket und der DHL-BenachrichtigungFoto: Privat

Die Zettel-Botschaften der Paket-Zusteller sind immer mal wieder für einen Lacher gut ...

Einen neuen, ziemlich schrägen, erlebte Puppa Fromm (43) aus Dietzenbach (Hessen). Als sie ihren Briefkasten im Mietshausflur öffnete, stand auf der DHL-Benachrichtigung „bei die Hure“.

Die Verwaltungsfachangestellte: „Auf dem Weg nach oben fragte ich mich, wo die Dame wohl wohnen mag, denn bis dato wusste ich gar nicht, dass ich eine in der Nachbarschaft habe." Als die BILD-Leserin oben ankam, löste sich das Rätsel auf. Das Paket mit Weihnachts-Süßigkeiten lag vor ihrer Wohnung.

Puppa Fromm: „Wahrscheinlich meinte unser nicht gut deutsch sprechender Postbote ‚vor der Türe´. Aber ich bin zufrieden, dass ich das Paket überhaupt erhalten habe, wir haben eine Arzt-Praxis im Haus, da laufen ständig fremde Menschen an meiner Tür vorbei."

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